MO_Creaflexx_Ruestung_5

Wie lange hat die Arbeit an der Rüstung gedauert?
Sebastian: Design, Vorbereitung, Ausmessen und das Zusammenbauen haben insgesamt bestimmt 250 Stunden gedauert. Aber das ist in Cosplay- Kreisen und grade für das erste Kostüm recht schnell.

War die Arbeit mit Creaflexx kompliziert?
Sebastian: Nein, gar nicht. Natürlich musste ich mir einige Tricks überlegen, um die Arbeit zu erleichtern. Und diese Tricks werde ich natürlich in der Zukunft mit anderen Bastlern teilen.

Wie lässt sich Creaflexx verarbeiten?
Sebastian: Die Arbeit mit Creaflexx an sich ist super leicht. Einfach mit dem Heißluftgebläse erwärmen, verformen und kleben. Das war es auch schon. Das praktischste für mich war aber, dass Creaflexx durch erneutes Erwärmen nicht nur wieder formbar wird, sondern dass man sogar die Klebeseite erneut verwenden kann.

Hast du noch Spaß an Creaflexx?
Sebastian: Selbst nach 250 Stunden macht es mir immer noch Spaß. Ich habe noch neue Ideen, die ich mit Creaflexx verwirklichen möchte. Ob für weitere Kostümteile oder andere praktische Dinge. Creaflexx eröffnet wirklich neue Möglichkeiten in der Bastelszene, die es vorher einfach nicht in diesem Ausmaß gab.

Was machst du bei efco, wenn du nicht als Ritter Sebastian unterwegs bist?
Sebastian: Ich bin Azubi zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel im 2. Lehrjahr und begeisterter Bastler, was sich hier bei efco sehr gut anbietet. Als ich die Möglichkeit bekommen habe, mit einem neuen Werkstoff wie Creaflexx so etwas wie eine Rüstung zu gestalten, war ich natürlich begeistert.

Was brauche ich noch alles, um eine Rüstung zu bauen?
Sebastian: Alles, was ich für meine Rüstung benutzt habe waren Artikel, die wir bei efco vertreiben. Korkstoff und Korkleder, Moosgummi, Nieten, Farben, Kleber, ein Heißluftgebläse und natürlich das Creaflexx.

Würdest du Creaflexx empfehlen?
Sebastian: Natürlich! Ich kann nur jedem Bastler ans Herz legen, Creaflexx auszuprobieren. Selbst, wenn man kein Kostüm bauen möchte gibt es unglaublich viele Möglichkeiten, Creaflexx auch anders zu verwenden. Zum Beispiel kann man geniale Schalen basteln oder es als Boden in eine Tasche einnähen, um nur einige wenige Möglichkeiten zu nennen.

Hast du, so wie andere Cosplayer, eine Rüstung aus einem Film einer Serie oder einem Videospiel nachgebaut?
Sebastian: Nein, da es mein erstes selbstgemachtes Kostüm war, wollte ich etwas eigenes kreieren. Ich habe mich natürlich von der Pop-Kultur inspirieren lassen, aber das gesamte Design ist komplett neu entstanden. Da die Arbeit aber so viel Spaß gemacht hat, überlege ich tatsächlich ob mein nächstes Projekt ein traditionelles Cosplay wird da ich auch ein großer Fantasy Fan bin.

Die Rüstung sieht sehr schwer aus. Ist es nicht anstrengend mit so etwas jeden Tag 8 Stunden über eine Messe zu laufen?
Sebastian: Tatsächlich gar nicht. Das Material ist sehr leicht, auch wenn es nicht so aussieht. Außerdem heizt es nicht wirklich auf. Es war also überraschend angenehm zu tragen. Natürlich ist man etwas eingeschränkt, was die Bewegung angeht, aber es war ja auch eine komplette Rüstung. Mit ein paar Kniffen zum Beispiel am Brustpanzer kann man die Bewegungsfreiheit sogar noch weiter verbessern.

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Ein Kommentar zu „Ein Interview mit Sebastian, dem efco-Ritter

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